17.1.09

bittersüß

Bitter ist es, wenn man an einem Bloggertreffen nicht teilnehmen kann, weil der Klabautermann im Krankenhaus weilt (nix Dramatisches) und die Kindelein kränkeln.

Süß ist es, wenn Frau Feuervogel die Rückfahrt nutzt, um noch kurz bei einem reinzuschauen.

Lotte: "Die war aber nett!"

Ja, das ist sie! Das Angebot wurde ausgesprochen und bleibt bestehen: Beim nächsten Mal mit Übernachtung! Obwohl sie vermutlich nicht wieder kommt, denn mir fiel erst hinterher auf, dass ich ihr außer einer Tasse Kaffee gar nix angeboten habe... Frau Feuervogel, ich versprech's, beim nächsten Mal gibt es auch noch eine zweite Tasse!

Jetzt haben wir drei neue Mitbewohner: Einen Bernhardiner und ein Känguru mit Kind im Beutel. Ügeli hat ihnen auch gleich Namen verpasst:

K: Und was ist das?
Ü: Hund! ... Max!
K: Ach, Max ist das? Und wer ist das? *hält das Känguru hin*
Ü: Kangu. Max!
K: Aha. Und wer ist das da? *zeigt auf das Kängurukind im Beutel*
Ü: Max! *strahlt*

Und Lotte hat sich mit fiebrigen Augen Geschichten über Bernhardiner erzählen lassen, die Menschen aus Schneelawinen ausbuddeln und überhaupt ganz doll nett sind.

L: Kann man so einen Hund auch in einer Wohnung haben?

Das sind so Fragen, die mir den kalten Schweiß auf die Stirn treiben.

11.1.09

Entzug

L: *Jammerton* mein Nucki.
K: *tut so als höre sie nix*
L: mein Nuckihihi...
K: Du hast keinen Schnuller mehr
L: Doch, ich hab einen Schnuller!
K: Nein, die hat doch die Schnullerfee mitgenommen!
L: Ich will aber einen Schnuller!
K: Den brauchst du doch gar nicht. Du bist doch schon groß und kannst ohne Schnuller einschlafen!
L: Nein, ich bin nich groß! Ich bin klein! Ich will meinen Nucki! Die Schnullerfee soll den zurückbringen!

 

Nachtrag vom 17.1.: Sie fiebert, es geht ihr nicht so doll, aber bisher hat sie nicht nach nem Schnuller gefragt! Ich glaube, das ist jetzt das Gesellenstück.

7.1.09

Schnullerfee

Nachdem Lotte uns gestern also verkündete, dass nunmehr die Schnullerfee kommen darf, bekam sie eine kleine Tüte in die Hand und dann haben wir die Wohnung abgesucht und ihre Schnuller in die Tüte gesteckt. Die Tüte wurde dann über einen Bettpfosten ihres Bettes gehängt, damit die Schnullerfee sie auch findet.

Das Einschlafen dauerte etwas länger, verständlicherweise. Sie fragte zwischendurch mal nach einem Schnuller, gab sich aber mit der Antwort zufrieden, dass die ja alle in der Tüte für die Schnullerfee sind.

Nachts hat dann die Schnullerfee die Nuckel abgeholt und die vereinbarten Geschenke (Muttersau und Zicklein) hinein getan. Morgens war Lotte irritiert, weil die Tüte noch da hing. "Die Schnullerfee ist nicht gekommen." Erst auf Aufforderung des Klabautermanns hin, überprüfte sie den Inhalt der Tüte. Es war noch dunkel im Zimmer und so erklärt sich vielleicht ihre belustigte Feststellung: "Die Schnullerfee hat den Eber in die Tüte getan!" Natürlich war es nicht der Eber, was man ja bei Licht besehen leicht überprüfen konnte. Und natürlich war auch noch ein kleines Zicklein drin. So, wie das Kind es bestellt hatte. Juchhei!

Im Getummel des Morgenprogramms murmelte der Klabautermann mir warnend zu: "Wir müssen aufpassen! Wir haben da ein pfiffiges Töchterchen. Vorhin hat sie dem Ügeli mal kurz den Schnuller gemopst..."

6.1.09

Lotte O-Ton

"Du, Mama, heute Nacht kommt die Schnullerfee!"

Jahresendstöckchen nachgereicht

1. Ganz grob auf einer Skala von 1 bis 10: Wie war Dein Jahr?
Schwere Frage. Bis Juni war es eine 8, danach ging es stetig bergab und zum Jahresende stieg es wieder etwas an. Irgendwas zwischen 6 und 7, ich bin ja ein optimistischer Mensch.
2. Zugenommen oder abgenommen?
Deutlich abgenommen, zum Glück. Der Stress seit Juli hat gezehrt.
3. Haare länger oder kürzer?
Ähm, ich glaube, aufgrund regelmäßigerer Friseurbesuche etwas kürzer.
4. Kurzsichtiger oder weitsichtiger?
Weder noch. Auf dieser Ebene keine Alterungsprozesse zu verzeichnen...
5. Mehr Kohle oder weniger?
Mehr, da beide Eltern nach der Elternzeit wieder in die Arbeit eingestiegen sind.
6. Besseren Job oder schlechteren?
Das ist so eine Frage.... Rein karrieretechnisch einen besseren, rein stresstechnisch einen schlechteren, und ehrlich gesagt würde ich aktuell ganz generell behaupten, dass es ein schlechterer Job ist. Vielleicht - hoffentlich - ändert sich das noch in den nächsten Monaten. Grundsätzlich bleibt jedoch der Fakt: Es ist der falsche Zeitpunkt gewesen für einen Jobwechsel - auch wenn der Zeitpunkt von meinem Wollen unabhängig war.
7. Mehr ausgegeben oder weniger?
Puh, äh, hm. Vermutlich etwas mehr.
8. Dieses Jahr etwas gewonnen und wenn, was?
Erfahrung, Falten und - ach ja - eine Testpackung Badewasserfarbe.
9. Mehr bewegt oder weniger?
Bewegt? Wen oder was? Mich selbst habe ich dieses Jahr definitiv mehr bewegt als letztes, wenn auch längst nicht in ausreichendem Maße. Und nächstes Jahr werde ich mich da nochmals deutlich steigern... habe ich mir vorgenommen.
10. Anzahl der Erkrankungen dieses Jahr?
Wer zählt denn sowas? Drei oder vier Mal war ich erkältet oder vom Magen-Darm-Virus befallen, glaube ich.
11. Davon war für Dich die Schlimmste?
Falls ich jetzt nicht was verdränge, ist meine aktuelle Erkältung, die mir Silvester und den Geburtstag der großen Kleinen vermiest hat, wirklich die Schlimmste.
12. Der hirnrissigste Plan?
Mit gemietetem Auto in den Urlaub fahren zu wollen. Das haben wir dann letztendlich auch sein lassen und es nicht bereut.
13. Die gefährlichste Unternehmung?
Mit zwei Kleinkindern am Strand sein. Was da alles hätte passieren können: Sonnenbrand, Ertrinken der Kinder, Angriff durch Killerwale... War aber einfach nur schön.
14. Die teuerste Anschaffung?
Eine Anlage fürs Wohnzimmer.
15. Das leckerste Essen?
In Hamburg bei einer Freundin bekocht worden. Köstlich!
16. Das beeindruckendste Buch?
Roman eines Schicksallosen.
17. Der ergreifendste Film?
Schlaflos in Seattle. Ja, natürlich zuhause gesehen. Wer geht denn ins Kino?
18. Die beste CD?
Der Spatz - Weihnachtsgeschenk für Ulrich und wirklich prima!
19. Das schönste Konzert?
Über den Himmel ziehende Gänse.
20. Die meiste Zeit verbracht mit?
Planen, organisieren, Kleinstkind rumschleppen.
21. Die schönste Zeit verbracht mit?
Mit der Familie und Freunden. Insbesondere der Sommerurlaub war großartig: Erst der Tripp nur mit Lotte und dann der Aufenthalt in der Nähe von Glücksburg!
22. Zum ersten Mal getan?
Mit dem Mann ohne Kinder "verreist" nach Dresden. War zwar nur eine Nacht, aber immerhin!
23. Nach langer Zeit wieder getan?
Durchgeschlafen.
24. Dinge, auf die ich gut hätte verzichten mögen?
Die ständigen Krankheiten der Kinder und unzählige gestörte Nachtruhen.
25. Die wichtigste Sache, von der ich jemanden überzeugen wollte?
Dass das Leben auch in stressigen Phasen schön sein kann. Davon wollte ich mich selbst überzeugen und das gelingt mir bisher leider nur unvollkommen.
26. Das schönste Geschenk, das ich jemandem gemacht habe?
Sie weiß es nicht, aber nach Durchsicht der Fotos: Der Haarschnitt von Lotte.
27. Das schönste Geschenk, das mir jemand gemacht hat?
Laufen und sprechen lernen! Und gegen Ende des Jahres ein Hauch von Rosa am Firmament: gelegentliches Durchschlafen! Danke Ulrich!
28. Der schönste Satz, den jemand zu mir gesagt hat?
"Raus! Enten! Bood!" (= Komm, lass uns raus gehen, zu den Enten. Steck das Entenbrot ein!)
29. Der schönste Satz, den ich zu jemandem gesagt habe?
Keine Ahnung. Dieses Jahr war nicht besonders pathetisch.
30. Dein Wort des Jahres?
Bagger
31. Dein Unwort des Jahres?
Ausschlafen
32. Dein Lieblingsblog des Jahres?
Die Lieblingsblogs stehen alle links. Neu dabei und fest etabliert: Frau Giftzwerg!
33. Zum Vergleich: Verlinke Dein Stöckchem vor vorigen Jahr!
Da gab es keines.